In St. Veit, einem der ältesten Ortsteile von Sexten, steht seit über 400 Jahren das Haus Wassermann. Die mächtigen Gemäuer reichen zurück bis um 1600, in eine Zeit, in der das Hochpustertal zum Fürstbistum Freising gehörte und Sexten Durchgang war für Händler zwischen Nord und Süd. An dieser alten Route, an der Grenze der deutschen zur italienischen Kultur, erblühte ein heute beinahe vergessenes Handwerk: die Hutmacherei.
Wassermann
an einer ehemaligen Handelsroute, auf 1.310 Metern, in Sexten im Hochpustertal
Bauernhaus um 1600, gemauertes Erdgeschoss, Blockbau-Obergeschoss
traditionelle Südtiroler Küche
2016
Kassettendecken, Blick auf die Sextner Sonnenuhr
Ursprünglich als Bauernhaus errichtet, wurde das Wassermann zum Sitz der Hutmacher-Gilde und so zum Zeitzeugen eines alpinen Handwerks, das in Sexten florierte, als Reisende Schutz vor Sonne und Wetter brauchten.
Heute ist das Wassermann komfortables Domizil für Reisende. Bemalte Kassettendecken erinnern an frühe Zeiten, restaurierte Bauernmöbel an die Beständigkeit wahrer Handwerkskunst.
Und von den Balkonen aus zählt der Gast die schönen Stunden anhand der Sextner Sonnenuhr.
Historisches Handwerkshaus mit Blick auf die Sextner Sonnenuhr.
Wassermann, Sexten.