Im Ortsteil Enderbrugg in Sarnthein, östlich der Talfer vor der St.-Cyprians-Kirche, hebt sich ein gemauerter Bau mit steilem Dach von den flachen Bauernhäusern ringsum ab.
Gasthof Zum Hirschen
im Ortsteil Enderbrugg in Sarnthein im Sarntal
Spätgotische Substanz, neugotischer Ausbau, Neurenaissance-Elemente
Regionale Südtiroler Küche
über 600 Jahre
Gotische Gaststube aus dem 15. Jahrhundert, Defregger-Gemälde (1873), neugotische Schnitzereien (1896) von Josef Lobis, Wandmalerei von Heinrich Told (1901)
Sein stilles, bescheidenes Äußeres birgt reiches Inneres: spätgotische Bohlen-Balkendecken, kunstvolle Täfelungen mit Flachschnitzereien aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert,
eine illusionistische Wandmalerei, Bilder aus Familienbesitz und neue Gemälde – ein gewachsenes Zusammenspiel, in dem nichts museal wirkt, nichts inszeniert.
Gerhard Pichler führt das Haus in vierter Generation. Mit Behutsamkeit und Gespür bewahrt er, was andernorts längst verloren ging – und öffnet so dem Gast von heute Räume, in denen Geschichte sinnlich lebendig wird.
Handwerkliche Sorgfalt. Archaische Klarheit. Geschichte, die berührt.
Gasthof Zum Hirschen, Sarnthein im Sarntal.
Gasthof Zum Hirschen
Reineggweg, 8
39058 Sarnthein, Bozen
+39 0371 620 086
info@hirschen.alcervo.com